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Ölheizung - Öltanks

Moderne Öltanksysteme - flexibel und platzsparend

Ölheizung mit solarer Unterstützung

In 5-6 Millionen deutschen Haushalten sind Ölheizungen verbaut, die regelmäßig genutzt werden. Grund dafür ist die weit fortgeschrittene Öl-Brennwert-Technik, die eine bedeutend höhere Effizienz mit sich bringt, als die herkömmliche Heizkessel-Technik von damals. Doch nicht nur bei der Ölheizung hat sich innerhalb der letzten Jahren viel verändert. Auch bei den Einlagerungssystemen, den Öltanks, hat sich eine Menge getan.

Die vielen Vorteile

Die Vorteile einer Heizölversorgung mit Öltank sind dabei mehr als überzeugend. Gerade jetzt, bei den derzeit leicht angespannten Beziehungen zu Russland und den damit ungewissen Gaslieferungen, ergibt sich hier eine erheblich höhere Sicherheit in Bezug auf Versorgung und der kommenden Rohstoffpreise. Große Tanks laden bei einer guten Marktlage des Ölpreises zur Bevorratung ein. So erhalten Sie günstige Einkaufskonditionen - mit der damit verbundenen Unabhängigkeit.

Sie müssen auch nicht mehr in den Keller, um zu sehen, wieviel Öl noch vorhanden ist. Komfortable Funkfernüberwachung meldet Ihnen niedrige Heizölstände frühzeitig. Ölgerüche im Keller werden durch moderne Tanks mit Geruchsbarrieren weitestgehend unterbunden.

Wenn Sie Besitzer eines energiesparenden Passiv-Hauses mit solarer Unterstützung sind, sollten Sie das Heizen mit Öl und Öltanks besonders in Erwägung ziehen. Wenn Sie Ihre Heizung nur selten zuschalten müssen, bietet sich Öl-Bevorratung schon deswegen an, weil dabei keine monatliche Grundgebühr Ihres Gasversorgers anfällt. Die Grundgebühr fällt nämlich immer an - ob Sie Gas verbrauchen oder nicht.

Arten der Lagerung

Seit dem 1. August 2017 gibt es die bundesweit gültige Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV). Alle bisher geltenden Länderverordnungen wurden durch diese Verordnung abgelöst.

Bei der Lagerung von Heizöl wird zwischen der oberirdischen Lagerung und der unterirdischen Lagerung unterschieden. Beide Tankarten gelten als sehr flexibel und platzsparend, weil sie sich individuell an die zur Verfügung stehenden Räume anpassen können.

Während oberirdische Tanks einen festen Platz im Haus bekommen, werden unterirdisch platzierte Öltanks nahe des Hauses in der Erde vergraben. Grundsätzlich gilt jedoch, dass sowohl oberirdische Tanks ab 1000 Litern Fassungsvermögen, als auch Erdtanks frühzeitig bei der zuständigen Wasserbehörde, gemeldet werden müssen. Im Regelfall sind dies zwei Monate vorher.

Auch eine Baugenehmigung wird ab einer bestimmten Anlagengröße verlangt. Die dazugehörigen Formulare bekommen Sie bei Ihrem zuständigen Bauamt und der Wasserbehörde. Generell ist es beim Lagern von Heizöl wichtig, dass Leitungen und Tank vor Frost und Licht geschützt werden, um die Güte des Heizöls zu erhalten.

Unterirdische Lagerung

Während eine oberirdische Lagerung eine größere Fläche im Haus benötigt, kommen Erdtanks ganz ohne aus. Somit wird im Haus nur noch der Platz für den Ölkessel benötigt, welcher in der Regel nur circa einen Quadratmeter Stellfläche misst. Erdtanks werden aus Stahl oder verstärktem Kunststoff gefertigt und sind immer doppelwandig. In bestimmten Gebieten, wie zum Beispiel hochwassergefährdeten Landstrichen oder Bereichen mit hohem Grundwasserspiegel, ist unter Umständen eine spezielle Zusatzkonstruktion zwingend erforderlich.

Oberirdische Lagerung

Solche Tanks gibt es als Batterietanks oder als Tanks, die direkt vor Ort passend zusammengesetzt werden (standortgefertigt). Beide Versionen werden überwiegend aus Kunststoff erstellt und sind ein- und doppelwandig erhältlich. Einwandige Konstruktionen können mit einer Leckschutzauskleidung versehen werden, die dann wie doppelwandige Tankausführungen gewertet werden und dadurch keine eigene Auffangwanne mehr benötigen. Oft ist der Kunststoff lichtdurchlässig. Da Heizöl aber vor Lichteinstrahlung geschützt gelagert werden sollte, bietet es sich ggf. an, die Kellerfenster abzudunkeln.

Beide Tankarten gelten als sehr flexibel und platzsparend, weil sie sich individuell an die zur Verfügung stehenden Räume anpassen können.

Prüfung durch Sachverständigen

Sowohl Erdtanks als auch oberirdische Tankanlagen mit mehr als 1000 Liter Fassungsvolumen müssen vor Inbetriebnahme von einem Sachverständigen in Bezug auf der AwSV: Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen einmal überprüft werden. Weitere Prüfungen sind nur bei Erdtanks oder in Gebieten erforderlich, die besondere Gegebenheiten (zum Beispiel einen erhöhten Grundwasserspiegel etc.) aufweisen.

Regelmäßige Sichtkontrollen

Sichtkontrollen hat der Betreiber einer Anlage regelmäßig durchzuführen und sind verpflichtend! Dazu gehören unter anderem Überprüfungen auf Dichtheit sowie auf Beschädigungen wie Risse, Korrosionsschäden oder fehlerhafte Beschichtungen. Diese Sichtprüfung schließt alle Ölleitungen und den Tank mit ein. Außerdem muss sichergestellt sein, dass alle Anlagenkomponenten (Verschraubungen etc.) zuverlässig vor Regenwasser geschützt sind.

Bei Leckanzeigegeräten muss zusätzlich auch sichergestellt werden, dass diese voll funktionsfähig sind. Wenn Sie sich unsicher sind, wie diese Kontrollen auszusehen haben, sollten Sie sich dies von einem Fachunternehmen erklären lassen oder einen regelmäßigen Wartungsauftrag vergeben, da schon kleinste Mengen Heizöl Boden und Grundwasser gravierend und großflächig verseuchen können.

Arbeiten nur vom Fachbetrieb!

Wichtig!

Wichtig: Alle Arbeiten an Ihrem Öltank, wie zum Beispiel das Einbauen und Aufstellen sowie alle Instandhaltungs- und/oder Instandsetzungsarbeiten sind ausschließlich von Fachunternehmen durchzuführen, die eine Qualifikation dazu im Sinne der AwSV: Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen haben.

Alle Angaben ohne Gewähr


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